Junge Union fordert neue Strukturen beim Anwohnerparken

Wiesbaden. Der Wiesbadener Kreisverband der Jungen Union (JU) setzt sich für eine Neureglung
der Strukturen des Anwohnerparkens ein.

Durch das stetige Wachstum Wiesbadens ist in den nächsten Jahren davon auszugehen, dass die
Einwohnerzahl die 300.000 übersteigen wird. Der rapide Anstieg der Bevölkerungszahl wird, aller
Voraussicht nach, auch ein erhöhtes PKW-Verkehrsaufkommen und damit auch einen höheren
Bedarf an Parkmöglichkeiten in der Stadt mit sich bringen.

Zudem sind in den letzten Jahren, auf Grund baulicher Maßnahmen, vermehrt Parkmöglichkeiten
gewichen. Allen voran sind hierbei kostenpflichtige Anwohnerparkplätze weggefallen, auf welche
eine Vielzahl von Anwohnern angewiesen waren. Im Weiteren stellt für diese Anwohner die
Steigerung der Parkgebühren nun ein besonderes Problem dar.

Die Junge Union Wiesbaden fordert daher die Erweiterung der Anwohnerparkbezirke, sodass
Anwohnern mehr Parkraum zu Verfügung gestellt werden kann. Situationen wie in der Adolfsallee,
in der sich Anwohnerparkplätze und kostenpflichtige Parkflächen abwechseln, sollen damit
verhindert werden. Die Ausweitung der Anwohnerparkplätze soll um die Maßnahme ergänzt
werden, dass zu bestimmten Uhrzeiten in den Vierteln mit großem Parkraumbedarf, eine begrenzte
Anzahl an Parkplätzen ausschließlich den Bewohnern zur Verfügung stehen sollen. Ähnliche
Modelle wurden bereits in Frankfurt und Mainz erfolgreich erprobt. Die Junge Union Wiesbaden
befürwortet diese Modelle als effektive Steuerungsmittel für eine zukunftsfähige städtische
Verkehrsplanung.

Die Forderung ist eine Ergänzung des „Gesamtkonzept[es] für ein sicheres und lebenswertes
Wiesbaden“

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