Ché-Kundgebung vergisst Opfer – Spallek: Linke huldigt einen Mörder

(rw) „Terrorismus sollte niemals verherrlicht werden. Das gilt für den Staatsterrorismus à la DDR, das gilt für Che Guevara. Mauerschützen und Mörder sind keine Helden, derer man positiv gedenken sollte.“ Mit diesen Worten reagiert der Vorsitzende der Jungen Union, Stefan Spallek, auf eine Gedenkkundgebung der Linkspartei.

Leider sei Che Guevara den meisten Menschen nur als moderne Ikone von T-Shirts oder Plakaten bekannt, die man mit Freiheitskampf, Rebellion und südlichem Flair in Verbindung bringe. „Che Guevara hat aber auch selbst Hinrichtungen vorgenommen, Erschießungskommandos in hunderten von Fällen befehligt und tausende Oppositionelle in so genannte Resozialisierungslager sperren lassen“, erinnert Stefan Spallek an die anderen Seiten des Guerilla-Kämpfers. Von Che Guevara stamme das Zitat, im kommenden atomaren Weltkrieg würden. „Tausende von Menschen überall sterben, aber das soll uns nicht beunruhigen“.

Mit ihrer Gedenkkundgebung zu Ehren eines Mörders habe die Linke ein weiteres Mal ihre Neigung zur einseitigen Geschichtsdeutung unter Beweis gestellt. „Heute verkaufen die Linksextremisten T-Shirts mit Che Guevara-Porträt und Buttons. Was kommt morgen: Aufdrucke von Erich Mielke und Walter Ulbricht?“ fragt Stefan Spallek abschließend.

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