JU: „Profitiert Frau Hinninger vom Rücktritt Hubert Müllers?“

Tribunal gegen Grünen Stadtverordneten steigert Politikverdrossenheit

Als „Beitrag zur Steigerung der Politikverdrossenheit“ bewertet die Vorsitzende der Jungen Union Wiesbaden und Landtagsabgeordnete, Astrid Wallmann, den Umgang der Grünen mit ihrem Stadtverordneten Hubert Müller. Die Wiesbadener Grünen hatten ihren Stadtverordnetenkollegen Hubert Müller am vergangenen Donnerstag aufgefordert, sein Mandat in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung niederzulegen.

„Der Vorwurf gegenüber Müller, er betreibe einen ’schlechten Politikstil‘ fällt durch die fragwürdige Entscheidung der Grünen auf sie selbst zurück“, so Astrid Wallmann. Nach Meinung der Jungen Union Wiesbaden stellt sich im Nachgang an die Mitgliederversammlung der Wiesbadener Grünen, neben vielen anderen, vor allem eine Frage: „Soll nur ein unbequemer Parteikonkurrent entfernt werden und warum trifft der Zorn der Mehrheit der Mitglieder ausschließlich Herrn Müller und keinen seiner Stadtverordnetenkollegen?“

Wie der Presseberichterstattung zu entnehmen ist, haben ‚persönliche Verletzungen‘ und ‚personenbezogene Machtfragen‘ die Diskussion über Müller bestimmt. „Die Wiesbadener Grünen haben sich damit von einem ernst zu nehmenden Politikstil verabschiedet. Dass anwesende Mitglieder der Grünen von einem ‚Tribunal‘ sprechen, muss mehr als nachdenklich stimmen“, betont sich die Kreisvorsitzende der Jungen Union Wiesbaden über den Umgang mit Hubert Müller. „Steigende Politikverdrossenheit ist das einzige, was die Grünen mit ihrer Aktion befördert haben. Dass ausgerechnet die Parteivorsitzende und parteiinterne Gegnerin von Hubert Müller, Christiane Hinninger, von seinem Rücktritt profitieren und an seiner Stelle ins Wiesbadener Stadtparlament einziehen würde, gibt dem Vorgang einen ganz schlechten Beigeschmack“.

Die Junge Union Wiesbaden fordert Herrn Müller auf, standhaft zu bleiben und sich nicht dem Machtstreben seiner parteiinternen Gegnerin zu beugen – „das freie Mandat ist aus gutem Grund nicht an die Parteidisziplin, sondern ausschließlich an das eigene Gewissen gebunden“, betont Wallmann.

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