JU Wiesbaden: „Bürger-WLAN: Das Drama geht weiter“

WIESBADEN. „Das Drama um die Einrichtung eines Bürger-WLANs geht weiter und will kein Ende nehmen“ so kommentiert der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Wiesbaden, Manuel Denzer, die Presseberichte zum Scheitern des kostenlosen Surfens in der Innenstadt am Vergaberecht. Ganze zwei Jahren hat das Stadtplanungsdezernat benötigt, um dies festzustellen. „Wieso wurden denn nicht schon längst nach alternativen Umsetzungsmöglichkeiten Ausschau gehalten?“ so Denzer und weiter: „Dieses stümperhafte Verhalten seitens der Dezernentin Möricke muss spätestens jetzt den Oberbürgermeister veranlassen einzugreifen und das Thema endgültig zur Chefsache zu machen. Frau Möricke ist offensichtlich zu unfähig.“

„Es ist doch mehr als verwunderlich, dass andere deutsche Großstädte, wie beispielsweise Düsseldorf, die Bereitstellung eines kostenlosen Internetzugangs durch die Wall AG problemlos hinbekommen haben, dies in Wiesbaden jedoch nicht irgendwie möglich sein soll“, erklärt Denzer und fragt „Wenn es unter den jetzigen Ausschreibungsbedingungen nicht möglich ist, wieso wurde dann nicht schon längst eine neue diesbezügliche Ausschreibung durchgeführt? Auf diese Idee kann selbst eine Dezernatsleitung kommen.“

Die Tatsache, dass nun das Rathaus sein eigenes WLAN-Netz für alle Bürger öffnet, erweist sich als Tropfen auf den heißen Stein. Denn hier können nur etwa 100 Bürger gleichzeitig das freie WLAN nutzen. “Das grenzt an einen schlechten Witz, da arbeiten ja selbst mehr Mitarbeiter im Rathaus“, so Denzer empört.

„Als JU Wiesbaden fordern wir nach wie vor, unsere Idee nach kostenlosem WLAN in allen Stadtbussen aufzugreifen. Dies gibt es bereits beispielweise in Dresden. Von diesen mobilen Hotspots könnten vor allem Jugendliche profitieren. Die Kosten könnten beispielsweise über zusätzliche Außenwerbung auf den Bussen gegenfinanziert werden“, erklärt Denzer abschließend.

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