Junge Union gegen „Festival auf Sparflamme“

Folklore-Veranstalter erhält über 120.000 Euro Förderung von der Stadt

WIESBADEN. „Wir befürchten die nachhaltige Beschädigung der Marke ‚Folklore‘!“, so Tim Hoff, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU Wiesbaden. „Das Festival ist eines der bedeutendsten Musikfestivals für Jung und Alt im Rhein-Main-Gebiet und hat eine breite Akzeptanz. Wenn in diesem Jahr ein Festival auf Sparflamme mit weniger Bands, weniger Bühnen und an weniger Tagen den Ruf beschädigt, dann befürchten wir, dass dies negative Nachwirkungen auf kommende Festivals hat!“

In diesem Jahr wird es ohne Eintrittsgelder veranstaltet und soll dafür deutlich kleiner werden. „Die Junge Union Wiesbaden sorgt sich um den Fortbestand und vor allem um die Qualität des Festivals. Die freiwillige Drittelung des Budgets entspricht nicht gerade ökonomischer Logik“, meint der 22-jährige Wiesbadener JU-Kreisvorsitzende Manuel Denzer, und weiter: „So oder so kann man bei einem Zuschuss der Stadt in Höhe von ca. 120.000€ ein entsprechendes qualitatives Festival und solide Finanzierungsanstrengungen erwarten. Ansonsten stellt sich die Frage, ob sich hier auf öffentlichen Gelder ausgeruht wird.“

Die Junge Union Wiesbaden steht klar hinter dem Festival, das eine Bereicherung für die Landeshauptstadt Wiesbaden ist und ihren guten Namen weit über die Stadtgrenzen hinausträgt und wünscht sich deshalb kein Konzeptdesaster.

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