Neujahrswunsch: „AKK nach Wiesbaden integrieren!“

JU will ’Mainz’  aus den Stadtteilnamen von Amöneburg, Kastel und Kostheim  streichen und die Sonderbehandlung der Stadtteile im Haushalt beenden

Die Junge Union Wiesbaden (JU) wünscht sich, dass die Wiesbadener Stadtteile ‚Mainz Amöneburg’, ‚Mainz Kastel’ und ‚Mainz Kostheim’ (AKK) im Jahr 2011 vollständig nach Wiesbaden integriert werden. „Die drei Stadtteile gehören seit 1945 offiziell zu Wiesbaden, wir möchten, dass das nun auch namentlich erkennbar wird“, erklärt der JU-Vorsitzende, Carsten Wrobel.

Die Einwohner von AKK seien in diesem März wieder dazu aufgerufen, die Mitglieder des Wiesbadener Stadtparlaments mit zu wählen, so Carsten Wrobel. Wie alle anderen Wiesbadener seien sie auch von den Entscheidungen des Wiesbadener Stadtparlaments betroffen. Was hingegen auf der anderen Rheinseite im Mainzer Rathaus entschieden werde, sei für die Einwohner von AKK meist belanglos. „Durch eine Umbenennung der drei Stadtteile würde klar, wohin Amöneburg, Kastel und Kostheim heute gehören. Das würde zur Identifikation mit unserer Stadt beitragen!“, argumentiert der Wiesbadener JU-Vorsitzende.

„Wir rufen die Stadt dazu auf, die nötigen Schritte einzuleiten, damit wir bald von ‚Wiesbaden Amöneburg’, ‚Wiesbaden Kastel’ und ‚Wiesbaden Kostheim’ sprechen“, sagt Carsten Wrobel. Um dies zu erreichen, müsse die Stadt zunächst unter den Einwohnern von AKK für eine Umbenennung werben, regt Carsten Wrobel an.

Neben ideellen Gründen sieht die JU auch finanzielle Aspekte, die für eine vollständige Integration von AKK nach Wiesbaden sprechen: Amöneburg, Kastel und Kostheim führen einen eigenen Haushalt, gesondert vom Wiesbadener Haushalt. Und der Sonderhaushalt für AKK wird auch noch eigens gedruckt. „Dieser Sonderstatus verursacht Verwaltungsaufwand und kostet die Stadt – und damit alle Wiesbadener – Geld. Wir finden das unnötig und fordern die Stadt auf, AKK im Haushalt in Zukunft wie alle anderen Stadtteile zu behandeln“, sagt Carsten Wrobel.

Er könne jeden Einwohner von AKK verstehen, der sich mit „unserer schönen Nachbarstadt“ verbunden fühle, sagt Carsten Wrobel. „Amöneburg, Kastel und Kostheim gehören aber ohne Zweifel nach Wiesbaden. Dieser Realität gilt es jetzt endlich auch auf den Ortsschildern und erst recht im städtischen Haushalt Rechnung zu tragen“, fordert der Wiesbadener JU-Vorsitzende.

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