Junge Union Wiesbaden fordert mehr Parkplätze im Innenstadtbereich – “Innovative Ideen müssen bei der Parkplatzschaffung berücksichtigt werden!”

WIESBADEN. „Es ist eine schlechte Aussicht für die Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt, dass der neue grüne Dezernent, Andreas Kowol, Parkflächen im Innenstadtbereich wieder entfernen will. Damit steigt der Parkdruck und auch der Parkplatzsuchverkehr wird wieder steigen“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Wiesbaden, Patrick Berghüser.

„Gerade im Innenstadtbereich ist zu wenig Parkraum vorhanden. Leidtragende sind dann diejenigen, die sich keine Mietgarage leisten können oder die bereits auf den langen Wartelisten für eine preislich interessante Mietgarage stehen – also überwiegend junge Menschen und solche, die es finanziell nicht stemmen können, 150 Euro für eine Mietgarage zu bezahlen“, erläutert Berghüser.

Statt jetzt den durch Ordnungsdezernenten Oliver Franz geschaffenen kostenfreien Parkraum für eine Fahrradspur zu opfern, sei zu überlegen, wie neuer Parkraum geschaffen werden kann. Dies könne zum Beispiel durch eine Veränderung der Zeiten des Bewohnerparkens sein oder durch automatische Parksysteme. Es reiche nicht aus, in alten Bahnen zu denken, innovative Ideen müssen bei der Parkplatzbeschaffung berücksichtigt werden.

Durch eine Veränderung der Zeiten des Bewohnerparkens auf die Zeitspanne von 16:00 Uhr bis 08:00 Uhr könne deutlich besser sichergestellt werden, dass die Parkflächen auch für Bewohner frei gehalten sind. Durch den Bau von automatischen Parksystemen könne der Parkplatzsuchverkehr immens reduziert werden. Auch könne durch diese Systeme mehr Parkfläche auf kleinerem Raum zu vertretbaren Kosten geschaffen werden, so der Nachwuchspolitiker.

„Da wir von der momentan zuständigen Stadtplanungsdezernentin in dieser Richtung sowieso nichts mehr erwarten, hoffen wir auf die Wahl und den Amtsantritt von Hans-Martin Kessler, der immer für innovative Ideen offen ist“, schließt Berghüser ab.

Hintergrund der Forderung der Jungen Union ist, dass der neue Stadtrat, Andreas Kowol, öffentlich darüber nachdenkt, die nächtlichen Parkplätze am 1. und 2. Ring abzuschaffen.

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