„Verfassungsfeinden kein Forum bieten!“ – Junge Union Wiesbaden begrüßt Predigt-Verbot für Islamisten in Kostheim

(pi) „Islamische Gemeinschaften müssen Hasspredigern die Rote Karte zeigen!“, das fordert die Jungen Union Wiesbaden. Für Fundamentalisten-Prediger sei in Wiesbaden kein Platz. In einer Kostheimer Moschee-Gemeinde war zuletzt im März der Prediger Abdul Adhim aufgetreten, dessen ideologische Standpunkte als höchst problematisch gelten.

„Adhims Inhalte stehen nicht nur im Widerspruch zur Verfassung, sie sind auch unvereinbar mit allem, worauf Stadt und Moschee-Gemeinden sich in der Wiesbadener Integrationsvereinbarung geeinigt haben“, so die Jungpolitiker. Aus Sicht der Jungen Union sei das nun von der Moschee-Gemeinde gegen Adhim verhängte Predigt-Verbot ein richtiger Schritt. „Die Kostheimer Moschee-Gemeinde muss aber glaubwürdig zeigen, dass sie nicht hinter dem Rücken der Stadt der Integrationsvereinbarung zuwider handelt“, stellt die Vorsitzende der Jungen Union Wiesbaden, Astrid Wallmann, die Forderungen der Jungen Union klar.

Daher sei es ein gutes Zeichen, dass sich die Moschee-Gemeinde am 30.04. der öffentlichen Debatte stellen will. An diesem Tag soll das Thema gemeinsam mit allen interessierten Wiesbadener Bürgern erörtert werden. Jedoch sei weiterhin ein gesundes Maß an Misstrauen angebracht.

„Vor diesem Hintergrund ist auch zu begrüßen, dass die zuständige Dezernentin Birgit Zeimetz-Lorz (CDU) im direkten Gespräch mit den Verantwortlichen erneut die Einhaltung der Integrationsvereinbarung eingefordert hat“, so die Junge Union Wiesbaden. Die Integrationsvereinbarung sei verbindlich und das Grundgesetz unverhandelbare Grundlage des Zusammenlebens in Deutschland, die Kostheimer Moschee-Gemeinde sei nun gefordert, sich aufrichtig dazu zu bekennen.

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