„Weitere Akzente setzen“!

Junge Union wählt neuen Vorsitzenden und unterstützt das EBS-Bauvorhaben

Die Kreisversammlung der Jungen Union (JU) hat den 23-jährigen Betriebswirt Carsten Wrobel zum neuen Vorsitzenden der JU-Wiesbaden gewählt. Wrobel bedankte sich für das sehr gute Ergebnis. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine hervorragende inhaltliche Arbeit geleistet. Ich setze mich dafür ein, dass wir in Zukunft weitere Akzente setzen“, sagte der neue JU-Vorsitzende. Er möchte unter anderem die Aufarbeitung des DDR-Unrechtsregimes thematisieren. Eine Fahrt zur Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen DDR-Grenze in Osthessen sei bereits geplant.

Carsten Wrobel gehört dem JU-Kreisvorstand bereits seit einigen Jahren an. Zuletzt war er Schatzmeister und besonders in der Vorbereitung des JU-Wahlkampfes für die Wiesbadener Kommunalwahl im kommenden März engagiert.

Die bisherige JU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Astrid Wallmann, trat nach drei Jahren im Vorsitz nicht erneut an, bleibt der JU aber als Mitglied des Bundes- und Landesvorstands erhalten. „Wir danken Astrid für drei sehr erfolgreiche Jahre“, sagte ihr Nachfolger Carsten Wrobel. Unter Astrid Wallmann sei in der Kommunalpolitik immer mit der JU zu rechnen gewesen. So habe sie etwa die Diskussion über eine Mountainbikestrecke im Stadtwald angestoßen und sich mehrfach kompetent in die Debatte um die geplante juristische Fakultät der European Business School (EBS) in der Moritzstraße eingeschaltet, lobt Carsten Wrobel die Arbeit seiner Vorgängerin.

Astrid Wallmann bekräftigte indes ihre Unterstützung für das Bauvorhaben der EBS. „Wenn die EBS kommt, wird Wiesbaden endlich Universitätsstadt und die Moritzstraße neu mit Leben gefüllt“, sagte sie. Es  sei unsinnig nun jeden Kindergartenplatz, der nicht eingerichtet werden könne, gegen die städtischen Investitionen in das ehemalige Gerichtsgebäude in der Moritzstraße aufzurechnen. Die Stadt sei nur an den Sanierungskosten des Gerichtsgebäudes und an den Kosten für die Parkplätze beteiligt, den zusätzlichen Neubau trage die EBS alleine, hob Astrid Wallmann hervor. „Die Stadt müsste das Gebäude auch für jeden anderen Käufer sanieren und die geplanten Parkplätze kommen allen Anwohnern zugute, sie werden in dem Viertel dringend gebraucht“, argumentierte sie.

EBS-Präsident Professor Christopher Jahns war als Gast auf der JU-Kreisversammlung und erläuterte den Anwesenden den aktuellen Sachstand bezüglich der EBS-Ansiedlung. Der neue JU-Vorsitzende Carsten Wrobel versicherte, die JU werde sich weiter für die Moritzstraße als EBS-Standort einsetzen.

Die Delegierten der JU-Kreisversammlung wählten André Weck und Sina Marzinski zu stellvertretenden Vorsitzenden. Zum Geschäftsführer wurde Manuel Denzer, zum Schatzmeister

Stefan Schmidt und zum Schriftführer Marc Gutte gewählt. Philipp Offenberg wurde als Pressesprecher bestätigt, Jens Reinemer zum Internetbeauftragten gewählt. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Verena Walther, Marcus Auth, Markus Gaßner, Marcel Goroll, Markus Herold, Matthias Hofmeister, René Tiedtke und Stefan Winkel.

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