Wiesbaden erhält Hessens erste Waffenverbotszone

WIESBADEN. Die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung beschloss am 13.12.2018 die
Einführung einer Waffenverbotszone. Ab dem 01.01.19 wird die rechtliche Handhabe umgesetzt.

Knapp ein Jahr nachdem die Junge Union (JU) Wiesbaden das Thema in die Debatte einbrachte
wird die Waffenverbotszone in Wiesbaden eingeführt. Auch auf Landes- und Bundesebene ist die
Thematik seitdem bereits diskutiert worden. Die Stadtverordnetenversammlung der
Landeshauptstadt stimmte, gegen die Stimmen von FDP, Grüne und UFW, für die Einführung einer
solchen Zone. Zuvor nahm der Magistrat die Vorlage bereits an.

„Wir sind froh, dass die Stadtverordnetenversammlung reagiert und daran arbeitet die Stadt
sicherer und lebenswerter zu machen“, so der Vorsitzende der JU Wiesbaden, Dennis Friedrich.
„Am meisten freut mich, dass dies ein klares Zeichen gegen Politikverdrossenheit ist und
verdeutlicht, dass politische Jugendorganisationen die Stadtpolitik maßgeblich mitbestimmen
können!“

Die Junge Union stellte im Frühjahr ein umfassendes „Gesamtkonzept für ein sicheres und
lebenswertes Wiesbaden“ auf, in dem neben der Waffenverbotszone u.a. ein Belebungs- und
Beleuchtungskonzept sowie die Stärkung der Jugendarbeit enthalten war. Einige der aufgeführten
Punkte sind bereits Bestandteil des Konzepts „Gemeinsam sicheres Wiesbaden“ von Bürgermeister
Dr. Oliver Franz und Polizeipräsident Stefan Müller.

„Noch sind wir nicht am Ziel angekommen und werden unser JU-Gesamtkonzept erweitern und
konkretisieren“, so Friedrich. Zudem wird angekündigt die konkrete Umsetzung der
Waffenverbotszone genau zu beäugen. Man wünscht unter anderem eine Ausweitung auf den
Bereich bis zur Wilhelmstraße.

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