Wir werden Unistadt – JU freut sich auf die EBS!

„Die Ansiedlung der European Business School (EBS) in Wiesbaden ist ein bedeutender Meilenstein in der Stadtgeschichte“ – mit diesen Worten drückt die Vorsitzende der Jungen Union (JU) Wiesbaden und Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann ihre Freude darüber aus, dass die Landeshauptstadt kommende Woche Universitätsstadt wird. Neben der FH erhalte Wiesbaden eine weitere Hochschuleinrichtung allererster Güte. „Die EBS ist eine Spitzeneinrichtung mit erstklassigem Netzwerk an Partneruniversitäten weltweit. Dies wird Wiesbaden in vielerlei Hinsicht zugute kommen“, so Wallmann weiter.

Eine Universität sei ein bedeutender Standortfaktor, gerade für eine Stadt mittlerer Größe. Einen Gegensatz zwischen Elitebildung auf der einen und „normalen“ Hochschulen auf der anderen Seite sieht die JU nicht, im Gegenteil: beides seien zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Deutschland brauche beides, um für die Zukunft gerüstet zu sein, und Wiesbaden vervollständige sein jetzt schon herausragendes Angebot an Bildungseinrichtungen. Zudem werde die Stadt auch davon profitieren, dass gemeinsame Projekte mit der EBS durchgeführt werden können. Nicht zuletzt das soziale Engagement stehe ganz oben auf der Agenda der neuen Wiesbadener Universität.

Neben der Stärkung des Bildungsstandortes freut sich die Junge Union auch über die einmalige Chance, die sich jetzt der Moritzstraße und dem gesamten Stadtviertel bietet. „Durch die Ansiedlung der EBS wird ein städtebauliches Problem gelöst und gleichzeitig für großartige Belebung in einem Gebiet gesorgt, für das manche Skeptiker schon totale Tristesse vorausgesagt haben“ – Astrid Wallmann denkt hier an die 850 Studierenden, die in Wiesbaden ihren Platz haben werden, sowie an die Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal. Dies werde der Moritz- und den anliegenden Straßen zugute kommen. Daher sei auch die Diskussion über den finanziellen Beitrag der Stadt zur Umgestaltung des ehemaligen Gerichtsareals bewusst irreführend und populistisch: „Ich bin mir sicher, dass wir selten Geld so gut investiert haben“, zeigt sich Astrid Wallmann überzeugt davon, dass Wiesbaden langfristig von der Entwicklung nur profitieren kann. Nur eine florierende Stadt könne sich auf Dauer auch gute Schulen, Kindertagesstätten und Ganztagseinrichtungen leisten.

„Letztendlich wird es so kommen, wie bei vielen Projekten in Wiesbaden: zuerst dominieren die Nörgler die Diskussion. Und wenn dann alles fertig ist, ist jeder begeistert und es findet sich niemand mehr, der ursprünglich mal dagegen war“, sagt Astrid Wallmann voraus. Die JU heißt die EBS herzlich willkommen.

Posted in Allgemein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.